Interview
Die Arbeit als Bereichsleiter Einkauf - Andreas Diel gibt Einblicke
Nach meinem Bauingenieurstudium begann ich meine Laufbahn in der Tragwerksplanung und als Bauführer in einem familiengeführten Bauunternehmen. Nach mehreren Jahren in der Bau- und Projektleitung wechselte ich in den Einkauf und konnte meine Karriere national wie international in verschiedenen Funktionen weiterentwickeln – ein Highlight war ein Stadtentwicklungsprojekt in Saudi-Arabien. Heute bin ich als Bereichsleiter Einkauf bei Bauwens tätig – ein traditionsreiches Familienunternehmen, in dem sich für mich der berufliche Kreis schließt.
In meiner Funktion treibe ich mit meinem Team Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit voran und unterstütze die kosteneffiziente, zukunftsorientierte Umsetzung unserer Bauprojekte.
Bauwens hat mich durch die Kombination aus Tradition und Innovationskraft überzeugt. Das Unternehmen blickt auf über 150 Jahre Erfahrung in der Baubranche zurück und hat dabei stets den klaren Blick für zukunftsweisende Entwicklungen stets behalten. Diese Mischung aus Stabilität und Fortschritt in einem Familienunternehmen war für mich ausschlaggebend – insbesondere nach meinen jahrelangen Erfahrungen im Konzernumfeld.
Mein Team und ich sorgen dafür, dass unsere Projekte mit den richtigen Materialien, Dienstleistungen und Partnern versorgt werden – wirtschaftlich, nachhaltig und termingerecht. Dabei stehen wir im ständigen Austausch mit internen Fachabteilungen und externen Lieferanten, um optimale Lösungen zu finden. Mein Job ist es, das Team erfolgreich zu steuern, zu unterstützen und es weiterzuentwickeln, sodass Marktchancen erkannt und strategisch für Bauwens genutzt werden.
Ein besonderes Highlight war zum einen die erfolgreiche Einführung eines digitalen Beschaffungssystems, das unsere Prozesse deutlich effizienter gemacht hat. Zum anderen erfüllt mich der Zusammenhalt und die Entwicklung meines Teams mit großem Stolz – insbesondere im Hinblick darauf, was wir gemeinsam für das Unternehmen erreicht haben und perspektivisch noch erreichen werden.
„Mitdenken. Mitgestalten. Verantwortung übernehmen.“
Mitdenken heißt für mich, über den Tellerrand hinauszuschauen und aktiv nach Lösungen zu suchen – nicht nur Aufgaben abzuarbeiten.
Mitgestalten bedeutet, eigene Ideen zu entwickeln und einzubringen und somit Prozesse gemeinsam weiterzuentwickeln.
Verantwortung übernehmen heißt, nicht nur mitzulaufen, sondern sich bewusst weiterzuentwickeln, Entscheidungen zu treffen und für das eigene Handeln einzustehen.
Das alles ist kein Selbstläufer – es braucht Zeit, Vorbereitung und persönliches Engagement, um wirklich Wirkung zu entfalten.